Ensemble

Mihkel Kütson

Generalmusikdirektor

Geboren 1971 in Tallinn / Estland, studierte zunächst in seiner Heimatstadt und wurde 1992 als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in die Dirigierklasse von Prof. Klauspeter Seibel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aufgenommen. 1998 wurde er zum ersten Gastdirigenten, 1999-2004 zum Generalmusikdirektor des Theaters "Vanemuine" und des Vanemuine Sümfooniaorkester in Tartu, Estland berufen. Dort leitete er u. a. Carl Nielsens "Maskerade", Prokofjews "Cinderella", Tschaikowskis "Eugen Onegin", Puccinis "Tosca" und "La Bohéme", Verdis "Un ballo in maschera" und eine Vielzahl von Sinfoniekonzerten. 
Seit 2001 ist er eng mit der Niedersächsischen Staatsoper Hannover verbunden, zunächst als Gastdirigent und von 2002 bis 2006 war er Erster Kapellmeister. Dort dirigierte er die Premieren von Verdis "Il Trovatore", Mascagnis "Cavalleria rusticana" und Leoncavallos "I Pagliacci", Mozarts "Così van tutte", "La finta giardiniera" und "Eine Nacht in Venedig" von J. Strauss, die Wiederaufnahmen von "Elektra", "Aida", "Un ballo in maschera" und "Il barbiere di Siviglia" sowie die Vorstellungen von "Madame Butterfly", "Turandot", "Vec Makropulos", "Hänsel und Gretel" und "La Bohéme". 
Gastverträge führten ihn an die Estnische Nationaloper, die Staatstheater Kassel, Oldenburg und Darmstadt, an das Landestheater Schleswig-Holstein und das Theater Magdeburg. Im August 2004 leitete er das Gastspiel der Staatsoper Hannover mit Verdis "Il Trovatore" beim renommierten Edinburgh International Festival. 2006 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein. 2002 wurde er ins Förderprogramm "Dirigentenforum"  des Deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt im Oktober 2006 den Deutschen Dirigentenpreis.
Seit der Saison 2007/08 ist er Generalmusikdirektor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters. Besonders beeindruckend waren am Landestheater u.a. seine Dirigate von Bergs "Wozzeck", Wagners "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" und Busonis "Doktor Faustus". 
Als Gastdirigent arbeitet er mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Warsaw Philharmonic Orchestra, National Symphony Orchestra Taiwan, NSO of Ireland und NSO of Estonia, dem Staatsorchester Wiesbaden, den Düsseldorfer Symphonikern und vielen anderen zusammen.
In der Saison 2010/11 debütierte Mihkel Kütson an der Staatsoper Dresden und wird dort in der aktuellen Saison die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Mozarts "Don Giovanni" weiterführen. An der Komischen Oper Berlin dirigiert er Dvoráks "Rusalka".